Weitere Details zu Microsoft Windows Phone 7vom 16.03.2010
Schon länger brodelt die Gerüchteküche rund um das mobile Betriebssystem Microsoft Windows Phone 7, welches eigentlich schon 2009 erschienen sein sollte. Auf der MIX10-Konferenz in Las Vegas gab Microsoft dann weitere vage Details bekannt.
Privatanwender im Visier
Die Entwickler konzentrieren sich besonders auf die intuitivere Benutzeroberfläche, welche Multitouch- und Gestensteuerung unterstützen soll, um mit ihrem Betriebssystem auch Nicht-Business-Kunden für sich zu gewinnen, die eher Wert auf Multimediaanwendungen legen.
Neuer Name, Alte Bekannte
Microsoft bewegt sich somit ganz auf Apples fährten und möchte offensichtlich an deren Erfolg mit dem heißbegehrten iPhone anknüpfen. So biete auch die Feature-Liste des neuen Betriebssystems keine Überraschungen: Multitouch, Beschleunigungssensoren, DRM, Kamera-Unterstützung, etc.
Sackgasse für Windows Mobile
Der größte Wermutstropfen für diejenigen, welche ihrem Windows Mobile treu geblieben sind, wird die fehlende Abwärtskompatiblität zu Windows Mobile sein. Für Windows Mobile geschrieben Anwendungen werden nicht auf dem neuen Betriebssystem lauffähig sein und eine Option auf eine einfache Portieren bestehender Anwendungen ist derzeit nicht in Sicht. Dies liegt unter Anderem daran, dass das neue Betriebssystem im Wesentlichen auf Silverlight und XNA setzt.
Birnen statt Äpfel
Windows Phone 7 basiert auf der Oberfläche von Zune-HD, womit Mac-Anwender ebenfalls Außen vor bleiben, denn die Plattform wird weder für die Entwicklung noch zur Verwendung mit der Zune-Software unterstützt. Ähnlich wie bei neueren Apple-Geräten können die kommenden Geräte nicht mehr als Massenspeicher an einen PC angeschlossen werden.
